27.01.2010
Thema dieser News: AG für Arbeitnehmerfragen .
Rot-Grün in NRW möglich
SPD-Arbeitnehmer wählen neuen Vorstand
Zur Wahl eines neuen Kreisvorstandes trafen sich SPD-Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im TAT in Rheine. Nach der Begrüßung durch den AfA-Vorsitzenden Kurt Linz (Ibbenbüren), bedankte sich zunächst Dr. Reinhold Hemker noch einmal nachdrücklich für die intensive Unterstützung im Bundestagswahlkampf. Auch im Landtagswahlkampf komme der AfA besondere Bedeutung zu, betonte Friedrich Paulsen, Landtagskandidat im Wahlkreis 81 Steinfurt I, in seinem Grußwort. Er freue sich sehr auf die Diskussionen und gemeinsamen Aktionen mit den vielfältig erfahrenen Arbeitnehmervertretern. In seinem Rechenschaftsbericht gab Linz einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft seit 2007. So sei der Kontakt mit den Betriebsräten der unterschiedlichsten Branchen intensiviert worden, berichtete er. Im Jahr 2008 habe sich zudem eine intensive Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten (Jusos) entwickelt, die sich als für beide Seiten sehr bereichernd erwiesen habe. Infostände, Betriebsbesuche und Plakatwerbeaktionen seien die Schwerpunkte der AfA-Arbeit im Superwahljahr 2009 gewesen, so Linz. In diesem Jahr stehe zunächst der Landtagswahlkampf im Mittelpunkt der Planungen. "Rot-Grün ist in NRW möglich!" forderte der AfA-Vorsitzende zu verstärktem Engagement auf. Nur mit einer starken Landes-SPD könne die konservative Mehrheit im Bundesrat gekippt und Entscheidungen, die sich zum Nachteil von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und deren Familien ausgewirkt hätten, zurück genommen werden.
In der anschließenden Wahl bestätigten die Delegierten den Kurs des Vorsitzenden und seines Vorstands. Mit 48 von 50 abgegebenen Stimmen wurde Kurt Linz, Ibbenbüren erneut zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter wurden Oliver Janke (Hörstel), Reinhard Reuschel (Recke) und Eckhard Roloff (Rheine). Zu Beisitzern wählte die Konferenz Uwe Braun (Greven), Bernd Dolle und Johann Moggert (Ochtrup), Christian Kohlmann (Emsdetten), Martin Landwehr (Ibbenbüren), Jörg Marciniak (Rheine), Ludger Mönninghoff (Mettingen), Dennis Tschorn (Steinfurt), Norbert Wiersbin (Rheine) und Uwe Wiggermann (Lengerich).
Die Abstimmung über einen Antrag, in dem die SPD-Bundestagsfraktion aufgefordert wird, eine steuerrechtliche Initiative gegen die steuerliche Benachteiligung von Alleinerziehenden auf den Weg zu bringen, erfolgte einstimmig.
