SPD-Kreistagsfraktion besucht Schumacher Packaging im Airportpark

SPD-Kreistagsfraktion mit Werksleiter Uwe Kihm (r.)

„Stillstand ist Rückstand“, macht Uwe Kihm, Werksleiter der Schumacher Packaging GmbH im Airportpark Greven, immer wieder deutlich. „Wenn wir nicht Tag für Tag Fortschritt gestalten, verlieren wir.“ Von diesem Fortschritt durfte sich nun die SPD-Kreistagsfraktion inklusive MdB Jürgen Coße überzeugen.

 

Bau eines neuen Hochregallagers mit 31.000 Stellplätzen

Weitere Investitionen geplant

Schumacher Packaging stellt als familiengeführtes Unternehmen u. a. Wellpappe, Verpackungen und dazugehöriges Druckdesign an 13 Standorten in Deutschland und Europa her. Beliefert werden namhafte Abnehmer wie Amazon, Nike, Ikea oder Mercedes. Das gesamte Unternehmen stellt jedes Jahr genug Pappe her, um die gesamte Bundesrepublik einmal damit abdecken zu können. Erst Mitte 2015 wurde das Grevener Werk eröffnet, damals mit rund 50 Mitarbeitern. Heute sind es bereits über 140. Weitere Investitionen sind in 2017 geplant: so entstehen bereits neue Verarbeitungshallen sowie ein neues Hochregallager – Investitionskostenpunkt: ca. 30 Mio. €.

 

Kritische Fragen zu den Beschäftigungsverhältnissen

Auch kritische Fragen kamen nicht zu kurz: Warum gibt es keinen Betriebsrat? „Bisher gab es dazu noch keine Notwendigkeit, da ich in meinem Werk zu allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönlichen Kontakt habe“, antwortet Uwe Kihm. In welchem Umfang werden Leih- und Zeitarbeiter eingesetzt? „Nur für Auftragsspitzen und nur für maximal sechs Monate. Danach gibt es bei Bewährung ein ordentliches Arbeitsverhältnis.“ Warum wird bisher nicht ausgebildet? „Wir starten ab dem kommenden Jahr die ersten Ausbildungsgänge.“

 

„Schumacher Packaging stellt als erfolgreiches Familienunternehmen einen wichtigen Standortfaktor für den Airportpark und damit auch den FMO dar“, fasste Jürgen Coße, stellv. Landrat und Bundestagsabgeordneter für Emsdetten, Greven und das Tecklenburger Land, den Besuch zusammen.

 

2 Antworten zu “SPD-Kreistagsfraktion besucht Schumacher Packaging im Airportpark”

  1. Annemarie Sämel sagt:

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    erneut musste ich aus der Presse entnehmen, dass ihr bevorzugt Unternehmen im Kreis Steinfurt besucht, wo es keine betriebliche Mitbestimmung gibt und sie auch von Seiten der Arbeitgeber unerwünscht ist. Von den genannten 13 Unternehmen gibt es nur einen Betriebsrat in Schwarzenberg. Auch sind natürlich in diesem Unternehmen Gewerkschaften nicht erwünscht. Meine herzliche Bitte, fragt doch einfach vor dem Besuch des Unternehmens bei den Gewerkschaften nach. Wir helfen euch gern weiter.
    Mit freundlichen Grüßen
    Annemarie Sämel
    Gewerkschaftssekretärin der IG BCE
    Bezirk Ibbenbüren

    • Veronika Nolte sagt:

      Liebe Annemarie,

      ich hätte mich gefreut, wenn du kurz zum Telefon gegriffen hättest. Und es tut mir leid, dass ich dir jetzt auf diesem Weg widersprechen muss. Wir, die Mitglieder der SPD Kreistagsfraktion, besuchen im Rahmen unseres Sommerprogramms alljährlich Vereine, Verbände, Institutionen, Firmen, etc. und stützen uns dabei auf die Vorschläge aus der Fraktion. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt im Gedankenaustausch mit der heimischen Wirtschaft. Eine unsere generellen Fragen bei Firmenbesuchen ist die nach dem Betriebsrat. So auch bei der Fa. Schumacher. Du kannst dir sicher sein, dass wir die Bedeutung der gewerkschaftlichen Bewegung immer positiv betonen.

      Es grüßt dich
      Veronika Nolte

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