Gute Arbeit beim Jobcenter

Von links: Thomas Ostholthoff, Michael Hardebusch, Ingrid Arndt-Brauer, Angelika Hardebusch

Kreis Steinfurt. Neben vielen anderen Projekten,  fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Bundesprogramm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit. Die SPD-Bundestagsabgeordnete  Ingrid Arndt-Brauer informiert sich über diese Projektvorhaben gerne persönlich. So stand jetzt ein Besuch beim Jobcenter des Kreises Steinfurt an, das sich ebenfalls um ein Bundesprogramm beworben hatte.

Da sich das Programm leider als zu verwaltungslastig  herausstellte, verzichtete das Jobcenter auf die finanzielle Unterstützung, wie Arndt-Brauer sowie Angelika und Michael Hardebusch von der SPD Steinfurt, bei ihrem Besuch erfuhren.  Die Fördervoraussetzungen, wie z.B. die Höhe der Teilnehmerzahl und die Beteiligung von Unternehmen hätten nicht erfüllt werden können, so Amtsleiter Thomas Ostholthoff. „Schade“, findet Arndt-Brauer, ist sich aber sicher, dass es gute Gründe für die Hürden gibt, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgibt, zumal auch Mittel des Europäischen Sozialfonds für diese Projektförderung vergeben werden.

Thomas Götzmann

„Trotzdem haben wir natürlich gut gearbeitet“, versicherte Ostholthoff, sei es doch in erster Linie ein Thema des Jobcenters, Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II wieder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Seit 2016 habe es erfreulicherweise eine kontinuierliche Absenkung der Langzeit-Leistungsbezieher gegeben, freut sich auch Tilman Fuchs, Sozialdezernent des Kreises Steinfurt. Positiv zu vermerken sei auch die nachhaltige Vermittlung von Arbeitsplätzen, ergänzte Tomas Götzmann, zuständig für das Eingliederungsmanagement beim Jobcenter.

Tilman Fuchs

„Damit wir weiter gut arbeiten können, spielen eine intensive Betreuung und gute Förderprogramme eine große Rolle“, machte Ostholthoff deutlich. Von der neuen Regierung wünsche man sich daher eine gute finanzielle Ausstattung, gab er als Plädoyer an die Politik mit auf den Weg. „Die finanzielle Ausstattung der Förderprogramme ist natürlich Teil des kommenden Bundeshaushalts“, so Arndt-Brauer. Dieser müsse aber noch vom Bundestag beschlossen werden. Über die weiteren Entwicklungen werde sie die Beteiligten auf dem Laufenden halten, versprach Arndt-Brauer zum Abschluss des Gesprächs.

 

Keine Kommentare vorhanden

Machen Sie bei der Konversation mit.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.