Soziale Standards erhalten! / Martin Schulz und Sarah Weiser Gäste der SPD im Kreis

Martin Schulz

Martin Schulz ist ein engagierter Befürworter der Europäischen Union. In einer mitreißenden Rede hat er die SPD im Kreis Steinfurt dazu aufgerufen, die Idee der Staatengemeinschaft mit all ihren Errungenschaften für den Frieden, den sozialen Wohlstand, die gegenseitige Unterstützung und die Freizügigkeit gegen rechte Extremisten zu verteidigen. Wohin die Parole „unser Land zuerst“ führe, habe man bitter in zwei Weltkriegen erfahren. Dazu dürfe es nicht wieder kommen. Darum sei es so wichtig, engagiert für ein gemeinsames Europa zu kämpfen, so Schulz.

Die SPD im Kreis Steinfurt hatte Marin Schulz und die junge Europakandidatin Sarah Weiser zu ihrer Europakonferenz eingeladen. Es war der gelungene Auftakt zu vielen Veranstaltungen der SPD im Kreis, mit denen sie für die Idee Europa werben will. Und dass sie dafür mit Martin Schulz den richtigen Politiker eingeladen hatte, zeigte die Begeisterung, die seine Rede bei den Delegierten und Gästen auslöste.

„Er ist ein überzeugter Europäer und er ist als ehemaliger Präsident des Europaparlamentes einer der Nobelpreisträger für ein Projekt, das uns über viele Jahre Wohlstand und Frieden gebracht hat“, stellte der Vorsitzende der SPD im Kreis Steinfurt, Jürgen Coße, den prominenten Gast vor.

Starker Markt

„Europa ist politisch und ökonomisch ein starker Markt, aber wir müssen darauf bestehen: wer auf den europäischen Markt will, der muss die sozialen Standards, die hier gelten, einhalten“, sagte Schulz im Hinblick auf Probleme der Globalisierung, „unser oberster Maßstab müssen die individuellen Menschenrechte sein!“ Gleichzeitig kritisierte Schulz die Rückwendung hin zu immer mehr Individualismus in der Gesellschaft. „Unser Ziel muss ein soziales und solidarisches Europa sein.“

Er freue sich, so Schulz, dass so viele junge Leute für Europa engagieren und dass die SPD mit der 24 jährigen Sarah Weiser eine tolle Kandidatin für die Europawahl im nächsten Jahr habe.

 

 

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