„Auf dem Weg zu alter Stärke“ Vorschläge der Kreis-SPD finden in Berlin Gehör

Jürgen Coße

Die SPD im Kreis Steinfurt freut sich darüber, dass ihre Vorschläge zur Neuaufstellung der Partei in Berlin Gehör finden. Als die drei kommissarischen Parteivorsitzenden nun das Verfahren für die Wahl der neuen Führung vorstellten, fühlten sich die Genossinnen und Genossen im Kreis Steinfurt bestätigt. Denn nach ausführlicher Diskussion mit den Mitgliedern, schickte man konkrete Vorschläge in die Bundeshauptstadt:

So sollte die neue Parteispitze durch alle Mitglieder per Befragung bestimmt werden. Eine Doppelspitze wurde ausdrücklich als mögliches Modell gefordert. Die Kandidaten sollten dann hinreichend Zeit zur Vorstellung bei der Basis bekommen. Der Tenor: „Die notwendige Erneuerung der deutschen Sozialdemokratie kann nur von unten, nämlich durch unsere Basis mit den vielen tausend Ehrenamtlichen, erfolgen“, fasst Kreis-Chef Jürgen Coße zusammen.

Und genau so kommt es jetzt: ab sofort können Parteimitglieder sich um den Vorsitz bewerben. Ausdrücklich zugelassen – und mit Namen wie Kevin Kühnert, Gesine Schwan oder Boris Pistorius bereits heiß diskutiert – ist auch eine gleichberechtigte Doppelspitze. Die Einzelkandidat*innen oder Teams werden sich ab September dann in einem breiten innerparteilichen Wahlkampf in sog. „Regionalkonferenzen“ der Basis in der gesamten Nation vorstellen. Per Mitgliederentscheid werden dann die Sieger*innen gekürt.

„Wir sind glücklich, dass wir die Diskussion mit unseren Vorschlägen prägen konnten. Wir freuen uns nun auf einen engagierten Wettbewerb um die besten Köpfe und sind davon überzeugt, dass die nächsten Monate die SPD beleben werden. Neben der personellen Neuaufstellung erwarten wir aber auch, dass die inhaltliche Profilschärfung und Modernisierung Hand in Hand gehen. Nur, wenn uns beides gelingt, kann die Sozialdemokratie wieder zu alter Stärke finden“, meint Coße.

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