v.l.n.r.: Jürgen Coße, Dominik Bems, David Ostholthoff, Wolfgang Jung und Oliver Janke.

Bems und Coße setzen sich für besseren Lärmschutz an der A30 ein

Eine Geräuschkulisse permanenten Rauschens begleitete den Landtagskandidaten Dominik Bems und den Bundestagsabgeordneten Jürgen Coße, als sie sich Mitte Februar von Bürgermeister David Ostholthoff die Situation an der Autobahn 30 in Höhe der Harkenbergstraße in Hörstel zeigen ließen.

Insbesondere der LKW-Verkehr hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Der Lärmschutz wurde jedoch nie angepasst. Zur nördlichen Seite der Autobahn ist lediglich eine niedrige Lärmschutzmauer vorhanden, hinter der direkt eine Hofstelle anliegt, hinter der wiederum die Siedlung beginnt. Zur südlichen Seite fehlt eine Lärmschutzmauer völlig. Der Abstand der Wohnhäuser zur Autobahn beträgt hier lediglich 120 Meter. Dass hier Handlungsbedarf besteht, war für die SPD-Politiker schnell klar. „Eine solche dauerhafte Geräuschkulisse wirkt sich negativ auf Gesundheit und Wohnqualität aus“, bemerkte Dominik Bems. „Wer ruhig schlafen will und den Garten genießen möchte, der braucht hier einen richtigen Lärmschutz“, so Bems weiter. Jürgen Coße wies darauf hin, dass neben einer adäquaten Lärmschutzmauer auch Flüsterasphalt aufgebracht werden könne, um die Geräuschemissionen zusätzlich zu mildern. Hier habe das Fernstraßen-Bundesamt schon zugesagt, dass Flüsterasphalt kommen werde, so Bürgermeister Ostholthoff. Die zeitliche Perspektive sei aber noch unklar. Außerdem sei nicht bekannt, wann zuletzt seitens des Bundes eine Verkehrszählung in diesem Bereich stattgefunden habe.

Für einen besseren Lärmschutz gehen alle Ebenen der Sozialdemokraten Hand in Hand. Die SPD-Stadtratsfraktion hatte bereits einen Antrag gestellt, Ostholthoff war in der Vergangenheit bereits mehrmals für die Stadt aktiv geworden. Nun erhalten die Hörsteler Sozialdemokraten die Unterstützung von Land und Bund. Coße versprach, den Bundesverkehrsminister anzuschreiben und sich für einen besseren Lärmschutz einzusetzen. „Für mich ist nicht die Frage, ob es eine Lärmschutzmauer und Flüsterasphalt geben sollte, sondern wann“, erklärte der Bundestagsabgeordnete. „Die Anwohnerinnen und Anwohner brauchen eine klare Perspektive, wann sich die Situation verbessert“, so Coße.